2. Fachtag Kita-Einstieg in Hamburg

Erfolgreiche Workshops und Austausch im Netzwerk

Am 11. April war es wieder soweit: Unser Fachtag Kita-Einstieg Hamburg ging in die zweite Runde! In den Räumlichkeiten des ehemaligen Kinos im Winterhuder Weg trafen sich unsere rund 40 TeilnehmerInnen, um gemeinsam das Rahmenkonzept weiterzuentwickeln und klare Zielsetzungen für den weiteren Verlauf des Projekts zu erarbeiten. Die Moderation übernahm erneut Inke Johansson, interkulturelle Trainerin und Prozessberaterin.

Nach einer Begrüßung durch Herrn Dr. Bange (BASFI) zeigten Christine Laufert und Jana Tietje von der Koordinierungsstelle einen kleinen Rückblick über bereits erfolgte Projekte und Aktionen und formulierten bisherige „Best Practices“ und Herausforderungen der Kulturlotsenprojekte und Qualifizierungsmaßnahmen.

So erwiesen sich bei den Kulturlotsen besonders die Beratungsstände in Einkaufszentren und Infoveranstaltungen für Eltern als sehr erfolgreich. Als hinderlich wurden u.a. weiterhin vorhandene Sprachbarrieren aber auch überhöhte Erwartungshaltungen bezüglich der Kitaplatzsuche identifiziert. Bei den Qualifizierungsmaßnahmen hat sich die Nutzung vorhandener Kommunikationsstrukturen und die Verzahnung von Theorie und Praxis bewährt. Jedoch ist die Erreichung der unterschiedlichen Zielgruppen (Fachkräfte, Eltern) nach wie vor eine Herausforderung.

 

Die Workshops

Dann ging es in die fünf verschiedenen Workshops:

  • Kommunikationsmaterialien zum Kita-Einstieg
  • Zugang zu Eltern ermöglichen
  • Zukunftsvisionen „Kita-Einstieg“
  • Zusammenwachsen: Gemeinsame Strukturen gewinnbringend einsetzen
  • Qualifizierungsmaßnahmen – Weiterentwicklung

In kleinen Gruppen füllten die TeilnehmerInnen die folgenden Punkte mit Inhalt: Den „Ist-Stand“, das „Soll“, konkrete Aktionen und Hindernisse ihres Themas. Diese Ergebnisse wurden für den späteren Ablauf auf Metaplanwänden festgehalten.

Der Marktplatz

Nach der wohlverdienten Mittagspause, für die ein leckeres, kleines Büffet bereitstand, startete der Nachmittag mit dem so genannten „Marktplatz“.

Beim Marktplatz hatten alle TeilnehmerInnen die Chance, sich den anderen Themen außerhalb ihrer Gruppe zu widmen. Ähnlich wie beim „Speed-Dating“ wechselten die Gruppen bei jedem Gongschlag alle zehn Minuten zum nächsten Thema bzw. zur nächsten Metaplanwand. An den Metaplanwänden standen ModeratorInnen der Gruppen bereit – wobei das Wechselsystem, nach dem die ModeratorInnen eigentlich wechseln sollten, zugegebenermaßen für etwas Verwirrung sorgte.

 

Die Teilnehmenden hatten beim Marktplatz auch die Möglichkeit, weitere Ideen und Schlagworte in Form von Karten an die jeweilige Metaplanwand zu heften. So konnte jeder zu jedem Thema etwas beisteuern – ein Konzept, bei dem viele unterschiedliche Ideen gesammelt werden konnten.

 

Im letzten Schritt wurden dann für jedes Thema alle gesammelten Ideen dem Plenum vorgetragen.

Protokolliert wurde die Veranstaltung diesmal auf außergewöhnliche Weise: Marie-Pascal Gafinen von der Agentur Riesenspatz hielt das bunte Treiben live als handgezeichnete Illustration auf einer XXL-Leinwand fest.

Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit in 2019!

 

 

Galerie

 

 

2019-04-24T17:34:58+02:00