Elternbereich: Der Kita-Einstieg2020-03-11T19:49:56+01:00

Elternbereich: Der Kita-Einstieg

Was ist zu beachten beim Kita-Einstieg? Hier erfahren Sie es.

Der Betreuungs-Vertrag mit der Kita2020-03-03T10:01:36+01:00

Wenn Sie eine Zusage für einen Kita-Platz von Ihrer Wunsch-Kita erhalten haben, schließen Sie einen Vertrag mit der Kita ab. Der Vertrag heißt Betreuungs-Vertrag. Hier stehen sehr wichtige Informationen drin.

Zum Beispiel:

– Betreuungs-Zeiten des Kindes

– Weitere Kosten für die Kita (für Ausflüge, Windeln etc.)

– Kündigungs-Frist

– Abhol-Berechtigte (Personen, die Ihr Kind aus der Kita abholen dürfen)

Lesen Sie den Vertrag in Ruhe durch! Wenn Sie etwas nicht verstehen, lassen Sie sich dies erklären. Wenn Sie wenig oder kein Deutsch sprechen, kann eine Sprachmittlerin oder ein Sprachmittler übersetzen.

Der Betreuungs-Vertrag ist dann gültig, wenn Sie und die Kita unterschreiben. Es werden 2 Verträge unterschrieben: Einen behalten Sie, den anderen behält die Kita.

Wir haben Ihnen wichtige Informationen zum Vertrag zusammengestellt:

Merkblatt Kita-Vertrag Deutsch

Merkblatt Kita-Vertrag Englisch

Merkblatt Kita-Vertrag Arabisch

Merkblatt Kita-Vertrag Farsi

Merkblatt Kita-Vertrag Französisch

Merkblatt Kita-Vertrag Russisch

Merkblatt Kita-Vertrag Tigrinya

Welche Dokumente müssen die Eltern mitbringen?2019-09-25T13:51:29+02:00

Bitte bringen Sie folgende Dokumente mit zur Kita:

1. Den gültigen Kita-Gutschein

2. Den unterschriebenen Betreuungs-Vertrag, den Sie von der Kita bekommen haben

3. Das Kinder-Untersuchungs-Heft (erhalten Sie bei Ihrem Kinderarzt)

4. Den Impf-Ausweis (auch: “Impf-Pass”, erhalten Sie bei Ihrem Kinderarzt)

5. In einigen Kita müssen Sie ein Foto Ihres Kindes mitbringen.

Was muss mein Kind mit in die Kita nehmen?2020-03-02T17:34:34+01:00

Die Kita-Leitung informiert Sie beim ersten Gespräch, welche Dinge Sie mitbringen müssen. Hier sind einige Beispiele.

Diese Dinge müssen in jeder Kita mitgebracht werden:

  • Hausschuhe oder Stopper-Socken (rutschfeste Socken mit Gummi-Noppen)
  • Regenjacke, Regenhose und Gummistiefel
  • Wechselkleidung (T-Shirt, Hose, Unterhose, Socken)

Bitte schreiben Sie den Namen Ihres Kindes in die Kleidung.

Für Kinder unter 3 Jahren:

  • Schnuller
  • eventuell Schlafsack
  • Kuscheltier in der Eingewöhnung

Diese Dinge müssen in manchen Kitas mitgebracht werden:

  • Frühstück in der Brotdose
  • Kindergarten-Tasche oder Rucksack
  • Windeln und Feuchttücher
  • Trinkflasche
  • Sonnencreme (mindestens LSF 30) und Sonnenhut

Manche Kitas haben schon normale Windeln und Pflegeprodukte. Wenn Sie besondere Wünsche bei Windeln und Pflegeprodukten haben, sprechen Sie mit den Fachkräften und bringen die Dinge selber mit.

Was bedeutet “Eingewöhung”?2019-10-28T16:08:43+01:00

Den Start in der Kita nennt man „Eingewöhnung“. Die ersten Tage in der Kita sind für Ihr Kind und für Sie aufregend und neu. Ihr Kind soll sich langsam in der Kita einleben und Vertrauen aufbauen. Dafür braucht es Zeit. Am Anfang bleiben Sie bei Ihrem Kind. Fühlt sich Ihr Kind in der Kita wohl, bleibt es immer länger allein in der Kita.

Pädagoginnen und Pädagogen sind Personen, die sich besonders gut mit Kindern und Erziehung auskennen. Eine Pädagogin oder ein Pädagoge kümmert sich beim Kita-Start ganz besonders um Ihr Kind. Sie oder er ist immer für Ihr Kind da. So baut es Vertrauen auf.

Jedes Kind ist anders. Der Start in der Kita verläuft bei jedem Kind anders. Manche Kinder brauchen viel Zeit. Manche Kinder brauchen weniger Zeit. Die Eingewöhnung wird so gestaltet, wie Sie und Ihr Kind es brauchen. Die Zeiten, zu denen Sie am Anfang in der Kita sind, vereinbaren Sie jeden Tag neu mit den Pädagoginnen und Pädagogen. Die Eingewöhnung für Ihr Kind kann bis zu 4 Wochen dauern. Planen Sie bitte diese Zeit ein.

Was passiert genau bei der Eingewöhnung?2019-09-25T10:22:56+02:00

Der Ablauf der Eingewöhnung ist unterschiedlich. Hier ist ein Beispiel.

Tag 1-3:

Sie bleiben mit Ihrem Kind in der Kita. Ihr Kind und Sie können die Pädagoginnen und Pädagogen und andere Kinder kennenlernen. Ihr Kind kann den Raum entdecken. Die ersten Termine dauern 1-2 Stunden. In manchen Kitas finden die ersten Tage ohne andere Kinder statt.

Tag 4-14:

Die erste Trennung von Ihrem Kind steht bevor. Sie verabschieden sich von Ihrem Kind, bleiben aber in einem anderem Raum der Kita. Wenn Ihr Kind weint, kommen Sie direkt zurück und trösten Ihr Kind. Das Fachpersonal in der Kita sagt Ihnen, wann Sie wiederkommen sollen. Ihr Kind bleibt immer länger allein in der Kita. Sie bleiben in einem anderem Raum der Kita.

Tag 15-28:

Ihr Kind bleibt allein in der Kita. Sie können die Kita verlassen. Sie müssen aber telefonisch jederzeit erreichbar sein. Wenn es Ihrem Kind nicht gut geht, kommen Sie wieder. Wann Sie Ihr Kind in die Kita bringen und abholen, vereinbaren Sie mit dem Fachpersonal vor Ort. Was ihr Kind in der Kita erlebt hat und ob es ihm gut ging, erzählt Ihnen das Fachpersonal beim Abholen.

Ende der Eingewöhnung: Die Eingewöhnung ist beendet, wenn Ihre normalen Betreuungszeiten erreicht sind. Die normalen Betreuungszeiten vereinbaren Sie am Anfang mit der Kita-Leitung. Diese hängen vom Kita-Gutschein ab. In manchen Kitas wird am Ende der Eingewöhnung mit Ihnen ein Gespräch geführt.

Wichtig: Impfungen für Babys und Kleinkinder2020-03-11T12:35:51+01:00

Kinder in einer Kita und in der Kinder-Tages-Pflege müssen gegen Masern geimpft werden. Das muss mit einem Impfpass nachgewiesen werden. Ungeimpfte Kinder können vom Besuch einer Kindertagesstätte ausgeschlossen werden. Sie dürfen auch nicht durch eine Tages-Mutter und einen Tages-Vater betreut werden.

In einigen Kitas gibt es eine Pflicht auch für weitere Impfungen. Die Kita betreut dann nur Kinder, die die vorgeschriebenen Impfungen bekommen haben. In jedem Fall müssen Eltern zu einer Impf-Beratung. Hier werden sie von einem Profi beraten. Die Eltern müssen der Kita zeigen, dass sie bei der Beratung waren.

Bei Kindern ist das Immun-System noch sehr schwach. Deshalb sind Kinder anfällig für Krankheiten. Krankheiten werden durch Bakterien oder Viren übertragen. Gegen diese Krankheiten können Sie Ihr Kind impfen lassen. In Deutschland gelten Empfehlungen für das Impfen von Kindern. Wenn die Kinder geimpft werden, sind sie gegen diese Krankheiten immun und bleiben gesund.

Die Empfehlungen für die Impfungen wurden von Fach-Leuten erstellt. Es ist sehr wichtig, dass Kinder früh geimpft werden. Nur so können die Eltern ihr Kind von Beginn an vor gefährlichen Krankheiten schützen. Ist ein Kind nicht geimpft, kann es sich täglich mit schweren Krankheiten anstecken. Diese Krankheiten sind gefährlich und können zu Behinderungen oder zum Tod führen.

Sie bekommen für Ihr Kind einen Impf-Ausweis von Ihrer Kinder-Ärztin oder Ihrem Kinder-Arzt. In diesem werden alle Impfungen dokumentiert.

Wenn Sie Bedenken haben, scheuen Sie nicht, Ihre Kinder-Ärztin oder Ihren Kinder-Arzt um Hilfe zu bitten. Sie oder er erklärt Ihnen, wie die Impfung funktioniert. Sie oder er erklärt Ihnen, warum die Impfung wichtig für die Gesundheit Ihres Kindes ist.      

Welche Impfungen braucht mein Kind?*2020-03-11T12:37:14+01:00

Diese Impfung ist für Kinder, die mindestens 1 Jahr alt sind verpflichtend:

Kinder in einer Kita und in der Kinder-Tages-Pflege müssen gegen Masern geimpft werden. Das muss mit einem Impfpass nachgewiesen werden. Ungeimpfte Kinder können vom Besuch einer Kindertagesstätte ausgeschlossen werden. Sie dürfen auch nicht durch eine Tages-Mutter und einen Tages-Vater betreut werden.

Diese Impfungen werden für Babys und Kleinkinder empfohlen*:

1. Säuglinge im Alter von 6 Wochen: Rotaviren (Durchfall)

2. Säuglinge im Alter von 8 Wochen: Pneumokokken (Bakterien, die Gehirnhaut- und Lungen-Entzündungen auslösen können)

3. Säuglinge im Altern von 9 Wochen (parallel zur Pneumokokken-Impfung): 6-fach-Impfung gegen Diphtherie, Hepatitis B,  Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Keuchhusten, Kinderlähmung (Poliomyelitis) und Wundstarrkrampf (Tetanus).

4. Kleinkinder im Alter von 11 bis 14 Monaten: 3-fach-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln.

5. Kleinkinder im Alter von 11 bis 14 Monaten: Varizellen (Windpocken)

6. Kleinkinder ab dem 24. Monat: Meningokokken C (Bakterien, die Gehirnhaut-Entzündungen auslösen können)

Hier finden Sie den Impfkalender in 20 Sprachen übersetzt.

*Wir richten uns nach den offiziellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Ein Kind wird geimpft

Impfung

Wie kann ich mein Kind impfen lassen?2020-03-11T12:38:14+01:00

Sie können Ihr Kind bei jeder Kinder-Ärztin oder jedem Kinder-Arzt impfen lassen. Die Kosten übernimmt Ihre Krankenkasse. Kinder in einer Kita und in der Kinder-Tages-Pflege müssen gegen Masern geimpft werden. Meistens können Sie Ihr Kind mit nur einer Impfung gegen mehrere Krankheiten gleichzeitig impfen lassen (zum Beispiel die 6-fach-Impfung gegen Diphtherie, Hepatitis B, Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Keuchhusten, Kinderlähmung (Poliomyelitis) und Wundstarrkrampf (Tetanus)).

Nach oben