Konstruktiver Umgang mit Aggression – ein Beitrag zu mehr Frieden

Start: 17. Mai 2018, 09:00 Uhr
Ende: 18. Mai 2018, 16:00 Uhr
Veranstalter
SOAL e.V., Alternativer Wohlfahrtsverband, Sozial & Alternativ
Adresse

SOAL Bildungsforum
Große Bergstraße 154,
22767 Hamburg

Kosten
Kostenfrei für Kitas aus Hamburg. 100 Euro für Kitas außerhalb Hamburgs.
Ansprechpartner
Lea Barrelet
E-Mail
lea.barrelet@soal.de
Anmeldung & weitere Infos

Ein konstruktiver Umgang mit Aggression meint keineswegs, Ärger und Wut zu unterdrücken. Vielmehr bedeutet es, die eigenen Emotionen wahrzunehmen und zu verstehen, um angemessen damit umgehen zu können.

Einen nicht verletzenden Umgang mit Aggression zu erlernen, ist ein lebenslanger Gewinn, für uns als auch für unsere Nächsten. Wie wäre eine Welt, in der Kinder schon früh einen angemessenen Umgang mit diesem schwierigen Gefühl erfahren? In der sie lernen, für ihren Standpunkt einzustehen und gleichzeitig lösungsorientiert zu sein?

Ein konstruktiver Umgang mit Aggression meint keineswegs, Ärger und Wut zu unterdrü­cken. Vielmehr bedeutet es, die eigenen Emotionen wahrzunehmen und zu verstehen, um angemessen damit umgehen zu können. Die Grundlagen dafür werden in der Kindheit gelegt. Es lohnt sich daher sehr, diesem Gefühl schon früh Aufmerksamkeit zu widmen.

Sie werden im Seminar Ihr Wissen über Ärger und Wut erweitern:

  • Welche Stufen vom kleinen Ärger bis zur Mordswut gibt es und wie erkenne ich sie?
  • Wie unterstütze ich Kinder, Signale der kleinen und großen Wut wahrzunehmen?
  • Wie unterstütze ich Kinder, Signale der kleinen und großen Wut wahrzunehmen?
  • Welche Hilfe und Begleitung gebe ich Kindern bei Wutausbrüchen?
  • Wann und wie muss ich einschreiten?
  • Wie übe ich mit Kindern Impulskontrolle ein?
  • Welche Rituale zum Entladen von Ärger und Wut ohne Selbst- und Fremdverletzung kann ich Kindern anbieten?

Dabei nehmen wir nicht nur die Seite des Kindes in den Blick. Sie werden auch Ihren eigenen Umgang mit Aggression reflektieren und Konfliktlösungsmodelle erproben. Theoretische Grundlagen sowie praktische Rituale und Übungen für den Alltag in den Einrichtungen erweitern die Fortbildung.