„Schatzsuche statt Fehlersuche“ Wertschätzung als Aspekt einer inklusiven Pädagogik

30. April 2021, 09:00 Uhr
Ende: 30. April 2021, 16:00 Uhr
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Kindermitte
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Maren Horstmann
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Inklusion beginnt bei der Anerkennung der Einzigartigkeit eines jeden Menschen. Sie umfasst die tiefe
Wertschätzung für unterschiedliche Wesensarten, Gefühlslagen und Verhaltenstendenzen jedes
Einzelnen.
Eine Inklusive Pädagogik ist somit nicht in erster Linie durch Förderung gekennzeichnet, die
vermeintliche Schwächen „reparieren“ soll und das Kind an einer Normative auszurichtet. Vielmehr
geht es darum, die jeweiligen Stärken eines Kindes – auch und gerade in zunächst schwierig
erscheinenden Ausdrucksformen – zu erkennen, ihnen Beachtung zu schenken und sie sichtbar zu
machen.
In diesem Seminar werden wir uns auf Schatzsuche bei den Kindern begeben.
Zunächst wird es darum gehen, den eigenen Blickwinkel zu schulen, damit wir auch Schätze, die sich
unter der Oberfläche verbergen, entdecken können. Im zweiten Schritt sollen diese Schätze im
pädagogischen Alltag Raum bekommen. Anhand von Fallarbeiten werden wir exemplarisch
Möglichkeiten erarbeiten, wie wir Kindern Möglichkeiten erschaffen, dass sie ihre ressourcevollsten
Eigenschaften zeigen, nutzen und ausbauen können. Es soll damit die Voraussetzung geschaffen
werden, dass Kinder ein positives und stabiles Selbstbild entwickeln und sich als wertvoller Teil einer
Gemeinschaft empfinden können.

Referentin:

CORINNA SCHERWATH
Erzieherin
Dipl. Sozialpädagogin
Kinder-Jugendsozialtherapeutin
Fachberaterin für Psychotraumatologie und Traumapädagogik (zptn)
Begründerin und Leitung des Instituts für verstehensorientierte Pädagogik
Autorin