„Sich verbunden fühlen“ Herzensbildung als fundamentale Aufgabe einer (inklusiven) Pädagogik

24. November 2021, 09:30 Uhr
Ende: 24. November 2021, 16:30 Uhr
Veranstalter
Kindermitte
Adresse

Kindermitte Seminarloft
Ackermannstr. 36
22087 Hamburg

Ansprechpartner
Maren Horstmann
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„Wir alle wollen ja den Frieden. Gibt es denn da keine Möglichkeit, uns zu ändern, ehe es zu spät ist?
Könnten wir es nicht vielleicht lernen, auf Gewalt zu verzichten? Könnten wir nicht versuchen, eine
ganz neue Art Mensch zu werden? Wie aber sollte das geschehen, und wo sollte man anfangen? Ich
glaube, wir müssen von Grund auf beginnen. Bei den Kindern“.
Entlang dieser Worte von Astrid Lindgren aus dem Jahr 1978, die sie anlässlich der Verleihung des
Friedensnobelpreises sprach, wollen wir in diesem Seminar überlegen, was es bedeutet, „bei den
Kindern“ an zu fangen. Haltungen und Handlungen einer inklusiven Pädagogik wären ein „guter
Anfang“ für ein friedvolles Miteinander, da sie von Wertschätzung und Verbundenheit geprägt sind.
Entsprechend werden wir uns an diesem Tag zunächst mit unseren eigenen Haltungen und
Handlungen gerade im Umgang mit Differenzen auseinandersetzen.
Wo leiten wir durch unser Vorbild die Kinder (unbewusst) zu Feindseligkeit, Ausgrenzung und
machtvollem Handeln an?
Welche anderen Möglichkeiten haben wir, Kinder in einem verständnisvollen, achtsamen,
respektvollen Umgang im Miteinander zu unterstützen?
Anhand von Selbstreflexion und Fall-/Situationsbeispielen sollen Zugänge erarbeitet werden, die
Kinder im Prozess der Herzensbildung unterstützen und ihnen helfen, sich auch in herausfordernden
Situationen miteinander verbunden und füreinander verantwortlich zu fühlen.

Referentin:

CORINNA SCHERWATH
Erzieherin
Dipl. Sozialpädagogin
Kinder-Jugendsozialtherapeutin
Fachberaterin für Psychotraumatologie und Traumapädagogik (zptn)
Begründerin und Leitung des Instituts für verstehensorientierte Pädagogik
Autorin