Wenn Flüchtlingskinder von Behinderung bedroht oder behindert sind

Der Kinderkompass ist eine Interdisziplinäre Frühförderstelle, in der eine Kinderärztin kooperativ mit Heilpädagoginnen, Logopädinnen, Physio- und Ergotherapeutinnen zusammenarbeitet. Die Kita-KulturlotsInnen für Flüchtlingsfamilien, deren Kinder von Behinderung bedroht oder behindert sind, arbeiten im Kinderkompass im Bezirk Hamburg-Nord.

Kinder, die eine Entwicklungsverzögerung haben, haben einen Rechtsanspruch auf interdisziplinäre Früherkennung und Frühförderung bzw. Eingliederungshilfe. Die Kita-KulturlotsInnen im Kinderkompass informieren, beraten und begleiten die Eltern bei der Suche nach einer wohnortnahen und für die beeinträchtigten Kinder geeigneten Kindertageseinrichtung (Kita).

Das Ziel der Kita-KulturlotsInnen ist, die Flüchtlingsfamilien in ihrem selbständigen Handeln zu begleiten, um eine gleichberechtigte Teilhabe der Kinder in der Gesellschaft zu gewährleisten. Dabei vernetzen sich die Kita-KulturlotsInnen mit Kindertageseinrichtungen, Interdisziplinären Frühförderstellen und Sozialpädiatrischen Zentren, Kinderärzten und den GutachterInnen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Flüchtlingsberatungsstellen und Flüchtlingsunterkünften, Bezirksämtern und Fachbehörden.

Die Angebote vom Kita-Kulturlotsen Steffen Wendt