Über uns2019-03-07T12:21:32+01:00

Das Bundesprogramm Kita-Einstieg
in Hamburg

Mit dem Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten, begleiten und Hürden abbauen. Die Angebote richten sich gezielt an Familien, die bisher nur unzureichend von Kindertagesbetreuung erreicht werden.

Das Programm richtet sich an Kinder und Familien, Fachkräfte der Kitas und die Communities.
Das Projekt mit der Laufzeit bis Dezember 2020 wird durch das Bundesministerium finanziert und ist damit einer von rund 150 geförderten Standorten in Deutschland. In Hamburg stellt die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) 10% der zuwendungsfähigen Gesamtkosten als Kofinanzierung zur Verfügung.

Illustration "Kita-Einstieg Hamburg"

Angebote für Familien und Kinder
– Kita-KulturlotsInnen

Nah dran: Aufklärung und Information. In Hamburg sind zehn regionale „Kita-Kulturlotsen“-Projekte entstanden.
Die Projekte arbeiten im Bereich des Kita-Einstiegs und sorgen für Information und Aufklärung über die Hamburger Kita-Landschaft und das System der Kindertagesbetreuung gegenüber Eltern und Familien im Quartier.

Darüber hinaus kooperieren „Kita-KulturlotsInnen“ mit Kitas vor Ort und unterstützen bei der Entwicklung und Durchführung von niedrigschwelligen, frühpädagogischen Angeboten und erleichtern den Zugang zu Frühförderstellen. Sie erproben Neues oder entwickeln bewährte Angebote im interkulturellen Kontext weiter. Dies können u.a. Spielkreise, Malwerkstätten, Eltern-Kind-Schnuppernachmittage und weitere sozialpädagogische Angebote sein.

Die Projekte sind überwiegend im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften oder Unterkünften mit der Perspektive Wohnen (UPW) angesiedelt.

Qualifizierungsangebote für Fachkräfte, Berufsfeldinteressierte und Schlüsselpersonen im Quartier

Darüber hinaus werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt, die pädagogische Fachkräfte der Kindertagesstätten im Bereich kultursensibler Arbeit und interkultureller Kompetenzen fortbilden, um Unsicherheiten und Vorurteile abzubauen und eine Öffnung der frühen Bildung, Erziehung und Betreuung zu ermöglichen.
Zusätzlich werden Qualifizierungsangebote entwickelt, um Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung eine Tätigkeit im Berufsfeld frühe Bildung zu ermöglichen.